Teil I: Zeilen zur Zeit


Du findest, lieber Leser, in diesem Band Gedichte und Geschichten

darüber, dass wir mit unserem Leben einen Weg durch die Zeit geh’ n.

Wir gehen diesen Lebensweg alleine und doch gemeinsam,

getrennt von Anderen und doch mit Anderen.

Wie können wir verbunden sein,

ohne unnötig gebunden und verstrickt zu sein?

Das Buch versucht, auf diese Fragen eine Antwort zu geben.


Es geht in ihm um wesentliche Grundaspekte der persönlichen Erfahrung

wie Freiheit, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung

( auch in und gerade durch Beziehungen).

Die Texte sind bestimmt durch das Ideal der Selbstverwirklichung:

als einmalige Person zu leben, die ihr eigenes Leben bewusst selbst wollend,

mit Eigen-willen wählend selbst bestimmt,

in Beziehung zu anderen einzigartigen Personen.


Außerdem findest du, lieber Leser, in diesem Buch einige Gedanken

zu der Beziehung zwischen dem Irdischen und dem Himmlischen,

dem Menschlichen und dem Göttlichen, dem Begrenzten und dem Unbegrenzten.




Teil II: Nicht-Zeit und Zeit


Während wir unseren Weg durch die Zeit geh’ n

leben wir auch die ganze Zeit in der Nicht-Zeit, im Jetzt,

stehen wir auch auf allen Wegen auf dem Nicht-Weg, im Hier.

Davon handeln diese Gedichte und Geschichten.


Der erste Teil beschreibt, was man erfährt,

wenn man die Zeit verlässt, ohne Vergangenheit und Zukunft nur in der Gegenwart lebt,

da, wo man gerade ist;

wenn es keine Wege mehr gibt, die man wählen kann und muss,

nur noch den einen! einfachen WEG.


Was bedeutet es,

nur Erfahrung zu sein,

die sich selbst will, liebt, weiß und hat - nichts sonst?


Wie ist es,

stehend zu geh’ n und gehend zu steh’ n.


Was bedeutet es,

keine Fragen zu haben, nur eine! Antwort zu leben:

zu lieben, was ist –

ohne Grund, weil es keinen „Grund“ gibt?


Auf diese Fragen gibt die erste Hälfte dieses Buches eine Antwort.




Die zweite Hälfte führt über diese Wirklichkeit hinaus.


Sie beschreibt das Leben dort,

wo es neben! der Nicht-Zeit auch die Zeit gibt,

neben! dem einen Nicht-Weg auch viele Wege.


Wie ist es,

manchmal Gründe zu haben

und manchmal auch „grund“-los zu leben?


Was bedeutet es,

Erfahrung zu sein, die etwas anderes will, liebt, weiß und hat –

und dabei immer auch! sich selbst?


Wie ist es,

immer anzukommen

und gleichzeitig nie anzukommen?


Die zweite Hälfte des Buchs versucht,

auf diese Fragen eine Antwort zu geben.